Dienstplan

Am Dienstag, den 20.03.2018, fand der Erste von ingesamt drei geplanten gemeinsamen Diensten statt.

Die Schwarzbacher Kameraden luden zu sich ins Gerätehaus ein. Aufgrund der noch kalten Witterung entschieden sie sich direkt am Depot zu üben.

Sie teilten die Kameraden aus Elterlein, Hermannsdorf und Schwarzbach in zwei Gruppen, sodass man einen Stationsbetrieb hatte.

An der ersten Station galt es eine Verletzte Person, mittels Steckleiter und Krankentrage über das Fenster, aus den 1.OG zu retten.

Der sogenannte „historische“ Leiterhebel der Feuerwehr.

Der Wasser- und Schlauchtrupp brachte die Steckleiter in Stellung, so dass der Angriffstrupp zur Lageerkundung und Patientenrettung vorgehen konnte.

Man legte die verletzte Person auf die Trage und begann sie nun zu sichern, indem man sie mit der Rettungsleine einbund. Hierzu waren die passenden Knoten notwendig. Zudem rückte der Wassertrupp zur Unterstützung nach. Nachdem die Person fixiert war begann man die Trage an die Leiter einzubinden.

Nun führte man die eigentliche technische Rettung durch.

Ein Trupp sicherte und hielt die Trage von innen, mit je einer Rettungsleine. Der Schlauchtrupp ließ vorsichtig die Leiter um. Ein weiterer Trupp  hielt mit je einer Rettungsleine, welche an der Leiter und Trage befestigt war, die Konstruktion in der richtigen Position. Nach beendeter Rettung übergab man die Person an den Rettungsdienst.

An der zweiten Station war gute Überlegung gefragt.

Hier waren 6 Saugschläuche zu einen Kreis verbunden, wo in der Mitte ein Fass und darin ein Feuerlöscher stand. Man musste den Feuerlöscher aus den Fass heraus holen. Dabei durfte man das Kreis innere nicht betreten und das Fass nicht berühren bzw. verschieben. Verschiedenste Methoden führten zum Erfolg.

An der dritten Station musste man als Team eine „Wasserwaage“ sauber ablegen.

3 Trupps kamen zum Einsatz, wovon jeder Kamerad nur einen Zeigefinger verwenden durfte.

Sie stellten sich versetzt nebeneinander auf und streckten ihren Zeigefinger nach vorn. Darauf wurde „Wasserwaage“ ein Besen gelegt. Man musste nun koordiniert die Besenstiel, waagerecht auf den Boden ablegen. Sobald der Gegenstand eine Neigung zeigte und nicht mehr waagerecht lag,fiel er zu Boden und die Aufgabe war verloren.

Wir bedanken uns für die interessante und motivierende Durchführung, bei den Kameraden aus Schwarzbach.

Der nächste gemeiname Dienst findet in der warmen Jahreszeit in Elterlein statt.

 

(Quelle Text & Bild: Fw Stadt Elterlein)